Der Keller ist der Ort, an dem Dinge „vorerst“ landen – und dann jahrelang bleiben. Wer ihn entrümpeln will, steht oft ratlos vor Bergen von Kartons. Diese Tipps helfen beim Start.
1. Klein anfangen
Nehmen Sie sich nicht den ganzen Keller auf einmal vor. Starten Sie mit einem Regal oder einer Ecke. Kleine Erfolge motivieren.
2. Die Drei-Stapel-Methode
Behalten, Weggeben, Entsorgen. Jedes Teil kommt sofort auf einen Stapel. „Vielleicht“ gibt es nicht.
3. Die Ein-Jahres-Regel
Was Sie seit über einem Jahr nicht gebraucht haben (außer Saisonales wie Weihnachtsdeko), brauchen Sie wahrscheinlich nicht mehr.
4. Problemstoffe getrennt sammeln
Alte Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien und Energiesparlampen gehören nicht in den Restmüll. Sammeln Sie sie getrennt für die Problemstoffsammlung.
5. Feuchtigkeit ernst nehmen
Verschimmelte Kartons und Textilien sollten Sie nicht aufheben – Schimmelsporen verbreiten sich. Tragen Sie beim Aussortieren am besten Handschuhe und Maske.
6. Erinnerungsstücke digitalisieren
Kinderzeichnungen, alte Briefe, Zeugnisse: Fotografieren Sie, was Ihnen wichtig ist, und behalten Sie nur die schönsten Originale.
7. Weitergeben statt wegwerfen
Brauchbares findet über Nachbarschaftsgruppen, Sozialmärkte oder Kleinanzeigen neue Besitzer.
8. Ordnungssystem einführen
Durchsichtige Boxen mit Beschriftung und stabile Regale verhindern, dass der Keller wieder zur Rumpelkammer wird.
9. Wissen, wann ein Profi sich lohnt
Wenn der Keller sehr voll ist, schwere Gegenstände über enge Treppen müssen oder Sie einfach keine Zeit haben: Dann ist eine professionelle Kellerentrümpelung oft die schnellere und günstigere Lösung als viele Wochenenden voller Schlepperei.

