Das alte Sofa, der kaputte Schrank, die durchgelegene Matratze: Sperrmüll darf nicht einfach auf den Gehsteig gestellt werden. In Wien gibt es mehrere Wege, ihn loszuwerden. Welcher der beste ist, hängt von Menge, Stockwerk und Ihrer Zeit ab.
Möglichkeit 1: Selbst zum Mistplatz bringen
Die Stadt Wien betreibt mehrere Mistplätze, an denen Privatpersonen Sperrmüll, Elektroaltgeräte und Problemstoffe abgeben können. Die genauen Bedingungen, Öffnungszeiten und Mengenregeln finden Sie bei der MA 48 der Stadt Wien.
Gut geeignet, wenn: Sie ein ausreichend großes Auto haben, die Menge überschaubar ist und Sie die Sachen selbst tragen können.
Möglichkeit 2: Abholung organisieren
Für größere Mengen kann eine Abholung organisiert werden. Dabei ist zu klären, ob die Gegenstände aus der Wohnung getragen werden oder vorher selbst nach unten gebracht werden müssen.
Möglichkeit 3: Entrümpelungsfirma beauftragen
Eine Entrümpelungsfirma holt den Sperrmüll direkt aus der Wohnung, dem Keller oder vom Dachboden, zerlegt große Möbel und kümmert sich um die getrennte Entsorgung. Sie müssen nichts tragen.
Gut geeignet, wenn: es um größere Mengen geht, kein Lift vorhanden ist, Sie kein passendes Fahrzeug haben oder einfach keine Zeit.
Was ist eigentlich Sperrmüll?
Sperrmüll sind Abfälle, die zu groß für die normale Mülltonne sind: Möbel, Matratzen, Teppiche, Lattenroste, Fahrräder. Kein Sperrmüll sind Elektrogeräte, Problemstoffe (Farben, Lacke, Batterien), Bauschutt und Autoreifen – diese müssen getrennt entsorgt werden.
Sie möchten Ihren Sperrmüll einfach los sein? Hier geht's zur Sperrmüll-Abholung.

